Ende der Homeoffice-Zeit

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Nun muss die passende Betreuung für Hund, Katze und Co. gefunden werden

Für viele Arbeitnehmer geht es vom heimischen Computer zurück ins Büro. Auch Geschäftsreisen oder spontane Ausflüge stehen wieder auf der Agenda. Wohin nun mit dem Tier, das während der Pandemie so schön die Füße des Halters gewärmt hat? Zum Glück gibt es zahlreiche Optionen für eine verlässliche und artgerechte Betreuung – Online-Portale wie „Leben mit Heimtier“ unterstützen bei der Suche nach dem passenden Tiersitter.

eit zum Kuscheln, für gemeinsame Spieleeinheiten und Gassigänge – vor allem Hunde, Katzen und Co. haben es genossen, dass ihre Menschen während der Pandemie viel Zeit zu Hause verbracht haben. Mit der Rückkehr ins Büro sowie wiederaufkommenden (Geschäfts-)Reisen oder spontanen Ausflügen gilt es nun, ein tierfreundliches Betreuungskonzept zu finden. „Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, das geliebte Heimtier auch in Zeiten von Abwesenheiten gut versorgen zu lassen“, erklärt Dr. Katrin Langner, Geschäftsführerin des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Wer sich nicht auf Nachbarn oder Familie verlassen will, findet ein umfassendes Angebot von Tierbetreuungsdiensten aus ganz Deutschland auf unserem Portal www.leben-mit-heimtier.de – vom Gassigänger bis zur Vogelpension.“

So unterschiedlich die Bedürfnisse der Tiere und ihrer Halter, so unterschiedlich sind auch die Konzepte, um Heimtiere vorübergehend betreuen zu lassen:

Tiersitter versorgen im gewohnten Umfeld

Während Hunde ihre Menschen am liebsten überall hin begleiten, bleiben Katzen, Kleintiere und Vögel vorzugsweise in den heimischen vier Wänden. Wenn zuverlässige Freunde oder Nachbarn für die Versorgung nicht infrage kommen, bieten sich sowohl private als auch gewerbsmäßige Tiersitter an. Sie kommen nach Bedarf vorbei, um nach dem Rechten zu schauen, die Tiere zu füttern und sich mit ihnen zu beschäftigen. Auch weitere Aufgaben wie Blumengießen oder das Leeren des Briefkastens werden von vielen Tierbetreuern gern erledigt.

Gassigänger überbrücken lange Tage

Wer beruflich zu stark eingebunden ist, um mit seinem Hund regelmäßig Gassirunden zu drehen, kann sich ebenfalls Unterstützung suchen. In vielen deutschen Städten, aber auch im ländlichen Raum, haben sich sogenannte Dogwalker etabliert. Die Hundefreunde holen die Tiere von zu Hause ab und bringen sie nach einem ausgedehnten Spaziergang wieder zurück. Hilfreich bei der Suche nach einem geeigneten Dogwalker oder Sitter kann zum Beispiel die Website vom Berufsverband der Hundebetreuer und Dogwalker (BHD) sein.

Tierpensionen betreuen rund um die Uhr

Im Fall von längeren Abwesenheiten sind Tierpensionen eine sichere Option, die tierischen Familienmitglieder gut versorgen zu lassen. Neben Hunde- und Katzenpensionen gibt es auch Pensionen für Vögel und Reptilien. Tipps zu guten Pensionen können Tierärzte oder Verbände geben, zum Beispiel der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. oder der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. Es ist allerdings ratsam, sich rechtzeitig vor der Ferienzeit um einen passenden Sitter oder eine Tierpension zu kümmern – viele Betreuungsdienste sind frühzeitig ausgebucht.

Kollege Hund belebt das Büro

Vielleicht ist eine Fremdbetreuung gar nicht nötig, weil der Hund einfach mit ins Büro kommen kann? Immer mehr Firmen erlauben ihren Mitarbeitern, gut sozialisierte und erzogene Hunde an den Arbeitsplatz mitzubringen. Streicheleinheiten am Schreibtisch oder ein Gassigang in der Mittagspause haben nicht nur Vorteile für Hund und Halter, sondern auch für die übrige Belegschaft: Studien zeigen, dass der Kollege Hund das Betriebsklima verbessert und die Wertschätzung für den Arbeitnehmer steigert. Natürlich müssen das Unternehmen sowie alle Kollegen zustimmen, bevor ein Hund mitgebracht wird. Der Bundesverband Bürohund e.V. unterstützt und berät bei der Integration von Bürohunden in den Betrieb, sowohl telefonisch als auch vor Ort, zum Beispiel in Form von Inhouse-Seminaren. Gemeinsam werden individuelle Lösungsansätze erarbeitet, damit die Zulassung der tierischen Kollegen im Büro ein Erfolg wird.

Quellenangabe
Beitrag: IVH